Geschichte

Die Sage der Märchler Grüblerhexe

Seit nun genau 25 Jahren bereichern die Märchler Grüblerhexen die Fasnacht und sind vom Einschellen bis zum Aschermittwoch mit Umzügen, Butznen und natürlich der 44-Stunden-Schnupfhütte, die aus Lachen gar nicht mehr wegzudenken ist, voll im Einsatz. Mit viel Engagement haben sie vor rund 13 Jahren diese Hütte gebaut, die jedes Jahr auf dem Raffplatz aufgestellt und liebevoll dekoriert wird. Die Narren aus Nah und Fern danken es ihnen und füllen diese ausgelassen rund um die Uhr. Traditionell beginnt hier der SchmuDo mit einem herzigen Kindernachmittag, gefolgt von Guggenkonzerten, Live-Musik und DJ und nicht selten verlässt jemand erst im Morgengrauen die Hütte – das Grauen am Morgen inklusive. Und immer emsig versorgen die rührigen Grübler ihre Gäste mit Speis und Trank – bis zum Abbau am Samstagmorgen. Aber auch ausserhalb der Fasnacht werden sowohl der Familien- wie Vereinsgeist mit Ausflügen und Turnieren gepflegt. Die Kostüme und der Wagen, der sicher von Martin „Märtel“ Mächler von Ort zu Ort chauffiert wird, sind in stundenlanger Fronarbeit selbst gemacht. Die wunderschönen Masken mit der roten Zunge und den vielen Warzen sind vom Maskenschnitzer Markus Kläger gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern unter Hans Bruhin kreiert worden. Und zeitgleich auch die Sage, in der die Moore, Hügel und Wälder der Ausserschwyz die Heimat der Grüblerhexe sei. Ihr Erscheinen veranlasste die Mütter, ihre Kinder einzuschliessen und liess sogar den tapfersten Märchler nach einem Wegbegleiter suchen. Es wird aber auch berichtet, dass sie grübelnd auf einem Erdhaufen vor ihrer Höhle sass und sich dabei mit einem Schnupf begnügte.

 

 

44 Stunden Hütte

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